Honi soit qui mal y pense oder :
Ein Schelm, der Böses dabei denkt.......
( Spruch des englischen Hosenbandordens )

Es sind nur die Eiszapfen an unserem Fenster !

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Ein Knoblauchsuppengedicht :
Hinweis : Hier handelt es sich nicht um das Rezept für unsere Knoblauchsuppe, dieses wird weiterhin nicht verraten !

Ein uns namentlich nicht bekannter Gast brachte uns dieses Gedicht mit :

Die Knoblauchsuppe

In einem großen Porzellantopfe
machen wir heute Knoblauchsuppe.
Erst wird altes Brot genommen,
denn bei uns darf nichts verkommen.
Fein gerissen, nie zerschnitten,
wird es in den Topf geschmissen.
Dann kommt kochend Wasser drauf,
das weicht alle Bröcklein auf.
Eine kleine Handvoll Salz
ist so wichtig wie das Schmalz.
Gebratener Speck, ein Viertelpfund
macht die Knoblauchsuppe rund,
und viel Knoblauch, nicht vergessen,
das ist das allerbeste Essen.
Gekochte Kartoffeln noch dazu,
dann erst gibt der Magen Ruh.
Stinkt dann ein wenig die Familie,
da hilft ein Sträußlein Petersilie.
Zwischen den Zähnen fein zerbissen,
lässt das gleich den Mief vermissen.
Esst Knoblauchsuppe, liebe Leute,
ihr bleibt gesund
und macht nicht Pleite.
Was heute konsumiert die Welt,
das taugt nicht viel und kostet Geld.
Drum seid bescheiden mit dem Essen,
dann könnt den Doktor ihr vergessen.
Wer Knoblauchsuppe nie gesuppt,
der ist nicht klug, der ist bekloppt.

( Gedicht von Ella Stefan, entnommen dem Brandenburger Sudentenland Anzeiger 3/2010 )






Beschwerdebuch

Auch über uns gibt es Beschwerden. 
Über die letzte habe ich mir lange Zeit Gedanken gemacht und bin zu dem Entschluss gekommen, dass die Welt davon Kenntnis bekommen muss.

Vorgeschichte :

In den letzten Monaten und Jahren gab es im Osterzgebirge etliche Brände in Gaststätten.
Ich möchte nur mal einige Beispiele aufführen :
Brand im Gasthof Falkenhain ( wurde danach abgerissen )
 2 x Brandstiftung im Knappensaal in Altenberg
Brandstiftung im Parkhotel Lauenstein
Brandstiftung in einem leerstehenden Gasthof in Hermsdorf usw.
oder aktuell  Mai 2020 die  Balzhütte in der Böhmischen Schweiz :


Da wir für die Feuerwehr nur sehr schwer oder nicht zu erreichen sind, legen wir auf vorbeugenden Brandschutz großen Wert, zumal die Baude aus Holz ist, das schon Jahrzehnte alt ist.

Kommen dann Gäste zu unseren Abendveranstaltungen mit Fackeln, um den Abstieg romantisch zu begehen, werden wir natürlich wachsam. In den vergangen Jahren gab es einige Vorkommnisse, weil Besucher z.B. mit brennenden Fackeln in den Vorräumen unter der Holzverkleidung standen oder durch den Gastraum liefen.....

Ereignis im Februar 2011

An einem schönen Winterabend wollten nach unserem Sagen- und Magieprogramm 6 Leute wieder ins Tal und zwar mit Fackeln. .
Im Vorraum unterhielten wir uns noch freundlich, ich wies sie daraufhin, dass die Fackeln außerhalb der Baude zu verwenden sind, da große Brandgefahr besteht. Sie zeigten sich sehr verständnisvoll.
Da Vertrauen gut und Kontrolle besser ist, ging ich kurze Zeit nachsehen und musste feststellen, dass sie im Vorhäusel mit zwei brennenden Fackeln stehen. Der Abstand zur Holzdecke war sehr gering. Ich sagte zweimal sehr bestimmt, dass sie sofort die Baude verlassen sollen, sie reagierten nicht . Deshalb musste ich dann laut werden, da wegen dieser groben Fahrlässigkeit Gefahr im Verzug war, denn hier geht es um die Sicherheit der anderen sich in der Baude befindlichen Personen und um
unsere Existenz.
Da diese Leute im Mai noch eine Familienfeier bei uns machen wollten, machte ich von meinem Hausrecht Gebrauch und sagte den Termin am nächsten Tag schriftlich ab. Solche Leute wollen wir in unserer Baude nicht haben.

Und dann kam die folgende Mail :

Sehr geehrter Herr Schindler,
 
Danke, dass Sie uns die Entscheidung, dass die Feierlichkeit nicht bei Ihnen stattfinden kann, abgenommen haben.
Nachdem wir einen schönen Abend bei Ihnen in der Baude hatten, das Programm uns gut gefallen hat, sind wir umso entsetzter gewesen, wie Sie sich im wahrsten Sinne an uns abreagiert haben.
Wir waren nicht nur entsetzt, sondern haben uns vor unseren Freunden für Sie geschämt.
Wir glauben, Sie haben nur nach einem Aufhänger gesucht, um die Feierlichkeit abzusagen, denn am nächsten Tag ist der Brief geschrieben.
Sie hätten es uns auch gern persönlich sagen können.
Wenn Sie nicht Ihren netten Schwiegersohn hätten, der für SIE alles wieder gerade bügelt, hätten Sie vermutlich keine Gäste mehr.
Sie werden sicher verstehen, wenn wir Sie nicht weiter empfehlen.
 

Kein Wort der Entschuldigung !
Was soll man von Leuten halten, die den Unterschied zwischen gerade bügeln und gerade biegen nicht kennen ! 
( Mein Schwiegersohn bügelt keine Wäsche für mich gerade......???.)

Was würden diese Leute sagen, wenn in ihrem Haus Personen mit brennenden Fackeln stehen ?
Bestimmt sofort Polizei und Feuerwehr rufen, Anzeige erstatten usw. !

Wie heißt es so schön in einem Lied :

Aber mit mir könn´ses ja machen...

Nein !
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Etwas Schönes :

Wir möchten Euch folgende Mail nicht vorenthalten, die uns am 21.1.2012 erreichte :


Liebe Freunde,
am Donnerstag hatten wir mit der Feuerwehr in Dresden einen Riesen-Einsatz, weil an der TU beim Experimentieren plötzlich Übelkeit auftrat und ein starker Knoblauchgeruch in der Luft lag. Habt Ihr vielleicht in den Nachrichten verfolgt. Habe sofort eine gewisse Verbindung zu Eurer Baude im Innersten gespürt...;-)
Originalauszug aus sz-online.de:
"Starker Geruch bei "Chemie der Elemente"
Bei einer Lehrveranstaltung des Grundpraktikums für anorganische Chemie im Neubau der Chemischen Fakultät (Bergstraße 66) hatte am späten Donnerstagnachmittag ein Student über Übelkeit geklagt. Zudem hatten auch andere Teilnehmer der Erstsemester-Veranstaltung "Chemie der Elemente" einen starken Knoblauchgeruch wahrgenommen. Ein solcher Geruch kann auch bei der Freisetzung giftiger Arsenwasserstoffe entstehen."
Es war aber zum Glück kein Gift nachweisbar und es ist keinem ernsthaft etwas passiert, aber was mache ich, wenn ich das nächste Mal Eure Baude betrete und einen Knoblauchgeruch wahrnehme? Flach auf den Boden legen? Feuerwehr rufen? Oder wieder Knoblauchsuppe, Kuppenbrot und Rechenberger? Ich glaube, ich nehme das leckere Essen und Trinken.
Ist schon etwas witzig, was ein Knoblauchgeruch alles so anstellen kann...
In diesem Sinne, weiterhin viel Gesundheit mit
gutem Knoblauch und bis bald !

Eure Stammgäste aus Dresden

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An einem Stadttor von Jüterbog

steht etwas geschrieben, das viele von uns betrifft :

Pflegefälle in der Familie






ZECHPRELLER ?

Zechpreller sind für uns eigentlich kein Thema. Aber ein Ereignis aus jüngster Vergangenheit veranlasst uns, darüber zu berichten.
Bis zu diesem Tag hatten wir in 19 Jahren nur 4 Rentner als Zechpreller :
Die einen dachten von den andern, alles bezahlt zu haben. Am nächsten Tag kam sie wieder den Berg hinauf, beglichen die Rechnung und wir lachten herzlich.

Jetzt zum neusten Fall :
Inhalt einer Mail vom Juni 2012

Hallo ins Erzgebirge,
ich würde gern mit meiner 16-18köpfigen Reisegruppe bei ihnen am Montag, ...... um ca. 13:30 Uhr zum Mittagessen einkehren. Ich als Reiseleiter würde mich über ein freies Mittagessen freuen. Würde das gehen? Freue mich über ihre Rückmeldung.
Viele Grüße von der Elbmündung 

Absolut unüblich dachten wir und bestätigten nur den Termin der Anmeldung.
Die Gruppe erschien dann zum Termin, der Reiseleiter meldete sich am Tresen, es waren nur 14 Wanderer.
Man aß hauptsächlich nur Kleinigkeiten, ein Knoblauchsteak für den Wanderleiter war auch dabei.
Die Gruppe wurde einzeln abkassiert, aber der Wanderleiter war verschwunden!????
Die Gruppe ging und der Wanderleiter war immer noch weg.
Große Verwunderung bei uns, kein Dankeschön am Tresen, keine Frage, wie es mit der Bezahlung des Essens und Trinkens ist.
Mein Enkel hätte, als er noch klein war, gesagt :
 „Onkel einfach weg !“
Durch Zufall trafen wir die Gruppe beim Hinunterfahren. Der Wanderleiter war dabei, sah uns, drehte sich weg und suchte etwas auf einer Karte. 
Ich hielt an und fragte, was das Benehmen soll, so etwas ist doch bei uns absolut unüblich.
Wie bei einem kleinen Kind kamen Ausreden wie : 
Es war ausgemacht, dass ich mein Essen umsonst bekomme !
Ich war auf Toilette !
Es war keine Kellnerin zum Bezahlen da !......
Großzügig wie wir sind, erließen wir ihm die Rechnung in der Hoffnung, dass nicht alle kleinen Wandergruppen nur noch aus Reiseleitern bestehen........

Da er uns auch seine Homepage mitgeteilt hatte, lasen wir dann einmal nach, mit wem wir es zu tun hatten :


Geschäftsführer 

Organisation und Durchführung von Naturreisen, Führungen, Seminaren, Fortbildungen

Entwicklung von Naturerlebniskonzeptionen

Verfassen von Texten, Gestaltung von Infomaterialien ... 


geb. 1964 


Studium und Weiterbildung:
Studium Lehramt an Sonderschulen 
Studium Dipl.-Päd. Erwachsenenbildung und außerschulische Jugendbildung mit Schwerpunkt Umweltbildung 
Weiterbildungsstudium „Kommunaler Umweltschutz“ 


Es gibt übrigens ein schönes Lied von Bernd Stelter 
„ Werde niemals Lehrer“.
Hört es Euch einmal an !

           Euer Baudenwirt
                    Wolfgang Schindler
                       -Diplom-Lehrer-






Schneehasen sahen früher aber irgendwie anders aus........

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